Bericht zum Anne-Frank Tag
Teilnahme der BF2 a der Anna-Freud-Schule am bundesweiten ANNE- FRANK- TAG-2025
Wir begannen unsere Auseinandersetzung mit dem Thema „Anne Frank“ mit dem Film „Das Tagebuch der Anne Frank“. Anne Frank verfasste dieses berühmte Tagebuch als neugierige, aufgeweckte Teenagerin, ähnlich wie viele Gleichaltrige in dieser Zeit. Der Film hat uns tief berührt. Besonders eindrücklich war, wie Anne ihre Gedanken und Gefühle während der Zeit im Versteck zum Ausdruck brachte. Auch das Vorlesen aus Anne Franks Tagebuch war äußerst bewegend und hat uns nachhaltig beeindruckt. Das Tagebuch zeigt auf besondere Weise, wie ein junger Mensch trotz allem seinen Mut und seine Hoffnung bewahren konnte.
Im Anschluss daran haben wir in einem Sitzkreis darüber diskutiert und überlegt, wie wir das Thema weiter behandeln können. Im Mittelpunkt stand daraufhin zuerst die Erarbeitung der Geschichte der Verfolgung der Juden während der NS-Zeit. Dies geschah mit einer Plakatesammlung „Doch die Geschichte endete anders.“ von Yad Vashem, welche mit Fotografien aus der Zeit zwischen 1933-1942 arbeitet und die zentralen Stufen der Entrechtung der jüdischen Bevölkerung in Deutschland dokumentiert. Die gezeigten Bilder waren sowohl faszinierend als auch erschütternd, abstoßend und verdeutlichten die Grausamkeiten dieser Epoche, die Diskriminierung, die Unmenschlichkeit, die Unfassbarkeit. Darüber hinaus haben wir erörtert, was ein „Safe Space“ ist und wie essenziell es ist, einen sicheren Ort zu haben. Dazu gehört für uns nicht nur der Ort, sondern auch Personen. Insbesondere in schwierigen Zeiten ist es von großer Bedeutung, Menschen um sich zu wissen, denen man vertrauen kann. Diese Überlegungen regten uns zum Nachdenken an. Am Anne-Frank-Tag (12.06.2025) haben wir in der Klasse ein Projekt durchgeführt. Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie wir das Thema weiter vertiefen wollen. Dabei haben wir gemeinsam beschlossen, das Zimmer, in dem sich Anne Frank versteckt hielt, so authentisch wie möglich nachzubauen, um zu zeigen, wie viel Freiheit ein Raum bieten kann und gleichzeitig auch das Symbol für Ausgrenzung ist. Wir entschieden uns, das Zimmer von Anne Frank darzustellen. Hierfür verwendeten wir Schuhkartons, Schaubilder, Stoffreste und verschiedene Bastelmaterialien, um die Szene möglichst realistisch und detailgetreu nachzustellen. Besonderen Wert legten wir dabei auf historische Genauigkeit, beispielsweise hinsichtlich der Schlichtheit der Möbel und des begrenzten Platzangebots. Als Abschluss schrieben wir unsere Gedanken zu Anne Frank auf.
Lea W. – Kristijan A.
Herzlichen Glückwunsch unseren diesjährigen Absolventen und Absolventinnen!
BOMO - Berufsorientierungsmobil der Handwerkskammer zu Besuch an der Anna-Freud-Schule
Nach den Winterferien war die Handwerkskammer für zwei Tage mit ihrem Berufsorientierungsmobil, kurz BoMo zu Gast an der Anna-Freud Schule.
Berufsorientierung direkt auf dem Schulhof! Ein Kleinbus – vollgepackt mit Zukunft! Mit im Gepäck hatten Frau Fornaro und ihr Kollege aus Landau verschiedene spannende Mitmach-Aktionen, sowie zahlreiche Informationen zu den 130 Ausbildungsberufen im Handwerk.
An den verschiedenen Stationen konnten die Schülerin*innen einen kleinen Einblick erhalten, welche Fertigkeiten im Handwerk benötigt werden und diese gleich testen. Durch die Beratungsgespräche erfuhren unsere Schüler*innen, dass es sich im Handwerk nicht nur um eine reine Männersache dreht, sondern unter den 130 Ausbildungsberufen es auch viele interessante und attraktive Bereiche für junge Frauen gibt. Direkt vor Ort konnten die Schülerin*innen von Frau Fornaro Kontaktdaten von Firmen erhalten, die aktuell Auszubildende suchen.
Ziel der Veranstaltung war es Berührungsängste zum Handwerk abzubauen und vor allem den Kontakt zwischen unseren Schüler*innen und der Handwerkskammer, Frau Fornaro herzustellen.
Mit ihrem Programm „Coach für betriebliche Ausbildung“ bietet die HWK eine tolle Unterstützung für Ausbildungssuchende an. Durch dieses Programm können die Schüler*innen von der Praktiksuche, Bewerbungsschreiben bis hin zur Ausbildungsplatzsuche betreut werden. Auch noch während der Ausbildung können die Jugendlichen durch den „HWK-Coach“ begleitet und unterstützt werden.
An der Berufsorientierung durch die Handwerkskammer haben alle unser BVJ, BF I und BF II Klassen teilgenommen.
Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Fornaro und ihrem Kollegen, dass Sie uns bei winterlichen Temperaturen besucht haben und einer Vielzahl an Schüler*innen das Handwerk ein Stück näherbringen konnten.
Schulsozialarbeit
Tanja Riegger und Shilan Dewitz




