Veranstaltung zur Gewaltprävention mit dem Schwerpunkt „sexuelle Belästigung“ an der Anna-Freud-Schule Ludwigshafen

Im Januar und Februar 2019 wurden an der Anna-Freud-Schule BBS SGH Ludwigshafen 6 Veranstaltungen zur Gewaltprävention zum Thema Sexuelle Belästigung mit Schülern und Schülerinnen verschiedener Bildungsgänge und Lehrkräften der Schule durchgeführt. Die Anna-Freud-Schule konnte als Referenten dafür Wildwasser und Notruf LU e.V. und das Polizeipräsidium Rheinpfalz / zentrale Prävention gewinnen. Wildwasser und Notruf LU e.V. leiten Fortbildungen für verschiedene Berufsgruppen und bieten fallbezogene Beratung und Unterstützung an. Die Kosten für diese Veranstaltungen zur Gewaltprävention wurden über das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz als förderfähig bestätigt und werden von diesem teilweise übernommen.

Beim Thema Sexualisierte Gewalt geht es vor allem auch darum, seine eigenen Grenzen zu spüren:
Ich bin wertvoll!
Ich darf meine eigenen Grenzen setzen!
Ich darf sagen, wenn mir etwas nicht gefällt!
Und es geht darum, diese Grenzen zu respektieren!
Es geht um ein gewaltfreies Miteinander!

Frau Raab und Frau Ott von Wildwasser und Notruf e.V. gaben den Schülerinnen und Schülern in ihren Veranstaltungen die Möglichkeit zur Reflexion des eigenen Standpunktes, zur Feststellung eigener Grenzen und zur Benennung eigener Beziehungserfahrungen. Sie arbeiteten dabei mit Fallbeispielen und soziometrischen Übungen. Für die Schülerinnen und Schüler wurden Begriffe wie Grenzverletzung, Übergriff und Straftat, Stalking, Vergewaltigung und sexuelle Belästigung geklärt und am Ende der Veranstaltung erhielten sie Praxisstrategien bei sexueller Belästigung.
Die Lehrkräfte wurden in einer separaten Veranstaltung über die Präventionsarbeit der zuständigen Stellen informiert und erhielten Anregungen zur Implementierung von Gewaltprävention im schulischen Leitbild und Qualitätsprogramm.

Katrin Griem

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