Fahrt ins Europäische Parlament und in die Gedenkstätte KZ-Struthof
In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien 2025 sind alle immer ferienreif – aber dennoch tagt in dieser Woche noch einmal das Europäische Parlament und die Abgeordneten sind in Straßburg. Ein Grund für uns, schon das dritte Mal zwei Busse zu füllen und nach Frankreich zu fahren. Dieses Jahr waren das BGY23 und BGY24 und die BF1C dabei. Ein Ausflug mit einer gemischten Gruppe ist an der Schule etwas Besonderes, da die Klassen und Schulformen sonst eher unter sich bleiben und auch räumlich getrennt sind (Gebäude C und Haupthaus Pfalzgrafenstraße). Leider konnten wir das Europäische Parlament nur kurz besuchen, da es durch Planungspannen einen engen Zeitplan gab, aber wir erlebten von der Zuschauertribüne eine Debatte im Parlament mit. Es ging um das Europäische Schutzschild für Demokratie und die Frage und inwieweit wir Zensur und Kontrolle brauchen, um antidemokratischen Kräften auch auf EU-Ebene Einhalt zu bieten und unsere Freiheit zu erhalten. Die Beiträge von Abgeordneten aus allen Ländern der EU wurden simultan durch Kopfhörer übersetzt – spannend und anstrengend zugleich, dabei zuzuhören!
Im Anschluss fuhren wir direkt zur Gedenkstätte im ehemaligen KZ Struthof in den elsässischen Bergen. Ein rauer Ort im Dezember, auch wenn die Sonne schien. Für viele Schülerinnen und Schüler war es der erste KZ-Besuch ihres Lebens. Und auch wenn Struthof kein klassisches Vernichtungslager war und wir leider keine Führung hatten, wurde das Grauen der Zwangsarbeit und der unmenschlichen Haft von politischen Gegnern spürbar.
Im Nachhinein saßen wir sehr viel im Bus und das Programm war sehr straff – dafür konnten alle Beteiligten individuelle und persönliche Lernerfahrungen machen: Für manche Schülerinnen und Schülern war das Europäische Parlament eindrücklicher, für andere der KZ-Gedenkstättenbesuch. Für manche war es das erste Mal an einem Ort des NS-Grauens, andere hielten ihren Mitschülerinnen eine Führung. Viele waren auch sehr beeindruckt von der Architektur und dem europäischen Flair im Gebäude des EU-Parlamentes.
In dem Sinne ist auch diese Fachexkursion ein positives Beispiel für unser Schulcurriculum zur Stärkung von außerschulischen Lernorten: „Denn wenn eine*r eine Reise tut...“
Vielen Dank an den Förderverein für den Zuschuss!
Anna-Kathrin Braun
Das Schulgarten – Projekt
Im Rahmen des Ökologie-Unterrichts in Biologie haben wir das Projekt Schulgarten gestartet, um ökologische Zusammenhänge praxisnah zu erfahren.
„Im Schulgarten haben wir gemeinsam viele verschiedene Aufgaben übernommen. Unser Ziel war es, den Schulgarten schöner zu gestalten und zu lernen, wie Kräuter wachsen und gepflegt werden. Am Ende sah der Schulgarten viel besser aus.“ [Elis, BF1]
„Zuerst haben wir das Beet freigeschaufelt, Kräuter, wie z.B. Basilikum, Minze und Schnittlauch eingepflanzt, und mit Trittsteinen einen Gehweg verlegt. Sogar Erdbeeren haben wir eingepflanzt. Wir sind stolz auf das Ergebnis und haben uns gefreut, gemeinsam so viel geschafft zu haben.“ [Elif, BF1]
„Besonders gefallen hat mir die Zusammenarbeit mit meinen Klassenkameraden. Jeder hat seinen Beitrag geleistet und gemeinsam konnten wir viel erreichen. Einige haben geschaufelt, andere eingepflanzt und andere die Pflanzen gegossen.“ [Nilsu, BF1]
„Ich konnte viel über die Gartenarbeit lernen. Die Arbeit im Garten war zwar anstrengend, hat aber auch sehr Spaß gemacht. Ich kenne nun alle Namen der Gartenwerkzeuge und vieler Kräuter. Ich weiß nun, wie man Pflanzen einpflanzt, ein Beet pflegt und gestaltet.“ [Lena, BF1]
Bericht über die Kinoveranstaltung „Jugendfilmtage Suchtprävention“
Am Montag, den 8. September 2025, nahmen die Schülerinnen und Schüler aus dem BVJ und der BF 1 an einer besonderen Kinoveranstaltung im Lux-Kino in Frankenthal teil. Im Rahmen der Jugendfilmtage zur Suchtprävention drehte sich alles um die Themen Konsum, Gruppendruck, Risikoverhalten und den gesunden Umgang mit Suchtmitteln.
Die Veranstaltung wurde von den Regionalen Arbeitskreisen Suchtprävention der Regionen Frankenthal und Ludwigshafen organisiert. Ziel der Filmtage war es, Jugendliche und junge Erwachsene für riskantes Verhalten zu sensibilisieren und ihnen Strategien für einen verantwortungsvollen Umgang mit Risiken und Konsum aufzuzeigen.
Zu Beginn wurden verschiedene Kurzfilme gezeigt, die die Jugendlichen auf eindrucksvolle Weise mit den Themen Konsum, Dazugehören und Abgrenzung konfrontierten. Im Anschluss daran erhielten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, die Inhalte in interaktiven Workshops zu vertiefen.
Besonders spannend war für viele die Möglichkeit, in Kleingruppen eigene Erfahrungen mit sogenannten Promillebrillen zu machen und dadurch die Wirkung von Alkohol realistisch nachzuempfinden. Auch praktische Übungen zur Ersten Hilfe, wie das Einüben der stabilen Seitenlage, wurden durchgeführt. Dabei konnten die Jugendlichen ihr Wissen erweitern und durch eigenes Tun Sicherheit gewinnen.
Darüber hinaus gab es Raum für Reflexion und Austausch: Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, ihre eigenen Erfahrungen und Haltungen zum Thema Konsum und Risiko im Gespräch zu reflektieren und neue Perspektiven kennenzulernen.
Häuselmann, Turgut, Zietlow
BOMO - Berufsorientierungsmobil der Handwerkskammer zu Besuch an der Anna-Freud-Schule
Nach den Winterferien war die Handwerkskammer für zwei Tage mit ihrem Berufsorientierungsmobil, kurz BoMo zu Gast an der Anna-Freud Schule.
Berufsorientierung direkt auf dem Schulhof! Ein Kleinbus – vollgepackt mit Zukunft! Mit im Gepäck hatten Frau Fornaro und ihr Kollege aus Landau verschiedene spannende Mitmach-Aktionen, sowie zahlreiche Informationen zu den 130 Ausbildungsberufen im Handwerk.
An den verschiedenen Stationen konnten die Schülerin*innen einen kleinen Einblick erhalten, welche Fertigkeiten im Handwerk benötigt werden und diese gleich testen. Durch die Beratungsgespräche erfuhren unsere Schüler*innen, dass es sich im Handwerk nicht nur um eine reine Männersache dreht, sondern unter den 130 Ausbildungsberufen es auch viele interessante und attraktive Bereiche für junge Frauen gibt. Direkt vor Ort konnten die Schülerin*innen von Frau Fornaro Kontaktdaten von Firmen erhalten, die aktuell Auszubildende suchen.
Ziel der Veranstaltung war es Berührungsängste zum Handwerk abzubauen und vor allem den Kontakt zwischen unseren Schüler*innen und der Handwerkskammer, Frau Fornaro herzustellen.
Mit ihrem Programm „Coach für betriebliche Ausbildung“ bietet die HWK eine tolle Unterstützung für Ausbildungssuchende an. Durch dieses Programm können die Schüler*innen von der Praktiksuche, Bewerbungsschreiben bis hin zur Ausbildungsplatzsuche betreut werden. Auch noch während der Ausbildung können die Jugendlichen durch den „HWK-Coach“ begleitet und unterstützt werden.
An der Berufsorientierung durch die Handwerkskammer haben alle unser BVJ, BF I und BF II Klassen teilgenommen.
Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Fornaro und ihrem Kollegen, dass Sie uns bei winterlichen Temperaturen besucht haben und einer Vielzahl an Schüler*innen das Handwerk ein Stück näherbringen konnten.
Schulsozialarbeit
Tanja Riegger und Shilan Dewitz








