Anna-Freud-Schule stellt soziales Projekt in Pflegekonferenz vor

Anwesende prüfen weitere Unterstützungsmöglichkeiten

In der Herbstpflegekonferenz 2018 unter der Leitung des Sozialdezernates der Stadtverwaltung Ludwigshafen stellte Studienrat Paul Lungan-Horst, in Anwesenheit der Dezernentin Beate Steeg und Oberstudiendirektor Detlef Krammes und weiterer Kollegen aus der Anna-Freud-Schule in Ludwigshafen, das neue Projekt der Spartenschule „Nachbarschaftshilfe im Quartier Süd“ vor.

Ziel des sozialen Projektes ist es einerseits Kooperation mit den sozialen Einrichtungen in dem Stadtteil zu entwickeln und andererseits älteren Menschen bedarfsorientiert zur Seite zu stehen. Gerade der zweite Aspekt steht dabei im Vordergrund für die Schüler/innen aus einer Schule mit dem Nukleus in Sozialwesen, Gesundheit und Pflege. So sieht das Konzept vor, dass die älteren Menschen beispielsweise kulturelle, aber auch individuelle Angebote erhalten sollen, um diese in Anspruch nehmen zu können.

Die Idee für dieses Projekt basiert nicht nur auf dem zentralen Profil der Schule, sondern resultiert auch aus der pädagogischen Absicht, die meist erwachsenen Schüler/innen an das soziale Ehrenamt heranzuführen. So sollen Schüler/innen aus der Fachschule Heilerziehungspflege, der Höheren Berufsfachschule Sozialassistenz und aus dem Beruflichen Gymnasium über das soziale Engagement an den gesellschaftlichen Bereich Gesundheit und Pflege stärker und nachhaltiger herangeführt werden. Gerade über das freiwillige soziale  Engagement soll aber auch das berufliche Interesse der Schüler/innen für diese Domäne in der Stadtgesellschaft praktisch geweckt und mit hohem Anschauungswert umgesetzt werden. Erste Schritte werden bereits mit der Teilnahme am Senioren-Café im kommenden November gemacht.

Unterstützt wird das Projekt „Nachbarschaftshilfe im Quartier Süd“ durch SUP2U, das unter anderem dem Förderverein der Schule ein Car-Sharing-Auto für diesen Zweck zur Verfügung stellte. Im Vorfeld bekam die Anna-Freud-Schule aber auch diverse Spenden für dieses Projekt. Das Kulturbüro der Stadt Ludwigshafen wird dieses Projekt aktiv bei der Umsetzung unterstützen. Daneben ist es der Wunsch und das Ziel des Kulturbüros, die breit gefächerten Programme im Kulturzentrum dasHaus auch betagten Menschen zu ermöglichen, die nicht mehr alleine ein Kulturangebot wahrnehmen können.  Über das Projekt der Nachbarschaftshilfe erhalten diese Personen eine qualifizierte kostenfreie Begleitung in eine Veranstaltung im dasHaus oder die Partnerin/der Partner wird zu Hause während der Abwesenheit des anderen betreut.

Selbstverständlich ist der Eintritt für die Kultur-Begleitenden immer kostenfrei.

Aufgrund der Begeisterung der Konferenzteilnehmer, von denen einige ihre Kooperation angeboten haben, kann das Projekt, das noch in den Kinderschuhen steckt, ein langfristiger Erfolg für Jung und Alt in Ludwigshafen-Süd werden.

Wohnen Sie in Ludwigshafen-Süd/Mitte und haben Sie ein Interesse an dem Nachbarschaftshilfe-Projekt der Anna-Freud-Schule? Bitte melden Sie sich dann bei Frau Monika Schill im Kulturbüro Ludwigshafen, Telefonnummer 0621 504-2943, mittwochs zwischen 14-16 Uhr. Sie wird Sie gerne und völlig unverbindlich beraten bzw. informieren.

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Anna-Freud-Fragebogen der Pflegekonferenz vorgestellt

„Nachbarschaftshelden“ der Anna-Freud-Schule starten

Die Vertreter/innen der Anna-Freud-Schule stellten in dieser Woche beim Senioren-Café in Ludwigshafen-Süd und bei der Pflegekonferenz der Stadt Ludwigshafen ihren Fragebogen zu dem Projekt „Nachbarschaftshelden“ vor. Der Fragebogen wurde federführend von Studienrat Christoph Naumann in dem Koordinierungsteam für „Nachbarschaftshelden“ an der Anna-Freud-Schule entwickelt und erarbeitet. Das Koordinierungsteam, das aus Vertretern der Unterrichtsfächer Pflegetheorie, Pädagogik, Sozialkunde und der engeren Schulleitung der BBS, den Geschäftsführern von SUP2U, Volker Schneid und Andreas Schmidt, und der Vertreterin der städtischen Einrichtung „dasHaus“, Monika Schill, besteht, hat ihn dabei nachhaltig unterstützt. Der nun final vorliegende Fragebogen enthält u.a. Fragen zur allgemeinen Nachbarschaftshilfe in der Stadtgesellschaft, zu den Unterstützungsangeboten im Quartier und in der Stadt, zum Unterstützungsbedarf, zur Alltagsgestaltung, zur Nutzung der Kultur- und Freizeitmöglichkeiten für Senioren in Ludwigshafen. Die Koordinierungs- und Projektgruppe an der Anna-Freud-Schule will mit dieser Frageaktion bei den Senioren der Stadt Ludwigshafen die Ist-Situation und den Verbesserungsbedarf in der Nachbarschaftshilfe einerseits empirisch erfassen und andererseits selbst Unterstützungsangebote für die Senioren im Quartier und in der Stadt Ludwighafen entwickeln. Sowohl bei den Senioren/innen beim Senioren-Café in LU-Süd als auch bei den Vertretern/innen der stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen bei der Pflegekonferenz der Stadt Ludwigshafen fanden das Projekt der Anna-Freud-Schule und der in der Anna-Freud-Schule erarbeitete Fragebogen eine enorme Zustimmung. Es wurde dabei von vielen Vertretern der Pflegeeinrichtungen deutlich gemacht, dass dieses Projekt dringend in Ludwigshafen benötigt wird und dass auch die Einrichtungen, die durch den Pflegenotstand in Ludwigshafen, aufgrund des fehlenden Pflegepersonals, sich meist nur auf die zentralen Pflegetätigkeiten beschränken müssen, solche zusätzlichen Aktivitäten für die Stadtgesellschaft dringend benötigen. Den Vertretern der Anna-Freud-Schule wurden in beiden Veranstaltungen die Fragebögen mehr oder minder „wie warme Semmeln aus den Händen gerissen“. Die Einrichtungsvertreter/innen sagten den Vertretern der Anna-Freud-Schule zu, dass sie sich mit ihren Klienten an der Frageaktion der Anna-Freud-Schule beteiligen wollen und dass sie auch gern selbst die ausgefüllten Fragebögen der Anna-Freud-Schule wieder zuführen wollen. Sie forderten die Anna-Freud-Schule sogar auf, sehr bald mit den geplanten Aktivitäten wie Angeboten im Bereich Bewegung, PC-Nutzung, Handy-Nutzung, Begleitung zu Kulturveranstaltungen, Botengänge, Lesungen, ….. für Senioren im Quartier und in der Stadt zu beginnen. Vor allem sprachen sie gegenüber den Anna-Freud-Vertretern aus, dass sie mit ihren Einrichtungen und in ihren Möglichkeiten die Anna-Freud-Schule bei diesem Projekt nachhaltig unterstützen möchten. Sobald die in dieser Woche begonnene Befragung der Anna-Freud-Schule in dem Projekt „Nachbarschaftshelden“ abgeschlossen ist und das Koordinierungsteam die Fragebögen an der Anna-Freud-Schule ausgewertet und evaluiert hat, werden in dem Koordinierungsteam die entsprechenden Planungen zur Umsetzung der Aktivitäten in dem Projekt „Nachbarschaftshelden“ fixiert und zeitnah von Schüler/innen und Lehrkräften der Schule umgesetzt.

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Anna-Freud-Chor singt auf dem Ludwigshafener Weihnachtsmarkt

Am frühen Abend des 18.12.2018 durfte sich der Anna-Freud-Chor der Anna-Freud-Schule BBS SGH Ludwigshafen im Rahmen des Nachbarschaftshilfeprojektes einem breiten Publikum auf dem Ludwigshafener Weihnachtsmarkt vorstellen. Auf der festlich geschmückten Bühne stimmten die jungen Sängerinnen und Sänger aus der 11. Klasse des Beruflichen Gymnasiums, unter Leitung der beiden Musiklehrer Chiara Fürniss und Lucas Weinspach, die Besucher des Weihnachtsmarktes mit klassischen und modernen, auf Englisch gesungenen Weihnachtsliedern, auf die kommenden Festtage ein. So freuten sich die Zuhörer, neben bekannten Weihnachtsliedern wie Let it snow oder der englischen Version von Stille Nacht, Heilige Nacht, besonders über die von Solisten und Chor mit viele Herz vorgetragene Darbietung von Hallelujah, in welche beim Refrain viele Weihnachtsmarktbesucher miteinstimmten.

Die Schüler und Lehrer der Anna-Freud-Schule Ludwigshafen wünschen allen Lesern auf diesem Weg ein Frohes Weihnachtsfest!

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Theater-AG der Anna-Freud-Schule Ludwigshafen führt in der Domicil-Seniorenresidenz „Ein modernes Märchen“ vor

Im Rahmen der Nachbarschaftshilfe und als Zeichen enger Verbundenheit der Schule mit dem Stadtteil Ludwigshafen-Süd fand am Freitag, den 25.01.19, eine Aufführung der Theater-AG der Anna-Freud-Schule Ludwigshafen in der Seniorenresidenz „Domicil“ in Ludwigshafen-Süd statt. Die theaterbegeisterten Schülerinnen und Schüler der elften Klasse des Beruflichen Gymnasiums führten unter dem Titel „Ein modernes Märchen“ unterschiedliche Märchen der Gebrüder Grimm in neuen Fassungen vor. Unter anderem umfasste das Programm „Hänsel und Gretel“, „Schneewittchen“ sowie „Aschenputtel“. Die Bewohnerinnen und Bewohner waren über die einstündige Aufführung sehr erfreut und gaben den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern ein äußerst positives Feedback. Da dies der erste Auftritt dieser Theater-AG war, bot sich hiermit die Möglichkeit, ein Stück vor Publikum aufzuführen, bevor sie im Juni dieses Jahres ein größeres Werk für die Verabschiedung ihres Schulleiters auf die Bühne bringen.

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weitere Berichte

Anna-Freud-Chor musiziert in der Domicil-Seniorenresidenz -> hier lesen

Auftritt der Schülerband Sweet Sound am 22.11.2018 beim Stadtteilbeleuchtungsfest -> hier lesen

Erste Teilnahme am Hafenfest erfolgversprechend -> hier lesen

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