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Jahrgangsbeste Absolventin der Fachschule Sozialpädagogik (Erzieher) 2016/2017 Katja Städeke – Zeugnisübergabe am 05.07.2017

Frau Städeke absolvierte die Fachschule ab dem Schuljahr 2013/2014 in der klassischen vierjährigen Teilzeitform. D.h. auf drei Jahre Schulbesuch in Teilzeitform folgte das einjährige Berufspraktikum in Vollzeitform in der protestantischen Kindertagesstätte in Weilerbach. Die Anleitung während dieses letzten Ausbildungsjahres hatte Frau Patricia Mayer, die schulische Betreuung und den Unterricht in Lernmodul-13 übernahm Herr Johann Stykow. Die Schülerin ist verheiratet und hat zwei Söhne im Grundschulalter. Vor der Erzieherinnenausbildung schloss sie die mittlere Reife und zwei Ausbildungen erfolgreich ab: staatlich geprüfte Wirtschaftsassistentin mit Fachhochschulreife sowie  eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau.

Im Gespräch mit der Abteilungsleiterin Pia Pfoh-Ziegler erfolgte ein konstruktiv-kritischer Rückblick auf den Ausbildungsverlauf:

Katja, wieso haben Sie sich für die zeitintensive 4-jährige Teilzeitform entschieden?
Für mich war diese Form der Ausbildung die Beste, da zu Beginn dieser unsere Kinder noch klein waren und ich, auf Grund der Teilzeitform (2 Tage/ Woche Schule), Familie und Schule gut vereinbaren konnte.

Sie wohnen in Weilerbach, das liegt ja am äußersten Rand des Betreuungsradius unserer Fachschule! Gab es für Sie keine wohnortnähere Möglichkeit?
Ludwigshafen war zu dieser Zeit die einzige erreichbare Schule, die diese Form der Teilzeitausbildung angeboten hatte. Deshalb hatte ich mich für diese entschieden!

Womit sind Sie rückblickend besonders zufrieden, womit weniger?
Wenn ich auf die letzten vier  Jahre zurückblicke, fühlte ich mich stets gut aufgehoben und hatte immer einen adäquaten Ansprechpartner zur Seite. Ebenso war das Lernpensum gut zu bewältigen.
Ich hätte mir gewünscht, dass unsere Klasse eine etwas ruhigere "Laufbahn" gehabt hätte. Am Ende der schulischen Ausbildung hatten wir drei verschiedene Klassenlehrer, welche sich - jeder für sich - rührend um die Klasse gekümmert hatten, aber es für uns immer wieder eine Umstellung darstellte.

Hatten Sie ein Lieblingsmodul?
Ein Lieblingsmodul hatte ich nicht wirklich,  ich fand alle Module sehr interessant und spannend.

Welche Tipps geben Sie den neuen Schülerinnen und Schülern, die die Teilzeitform, so wie Sie ohne Arbeitsvertrag absolvieren?
Disziplin, Kreativität, Interesse, Toleranz und Durchhaltevermögen - dann steht einer erfolgreichen Ausbildung nichts im Wege!

Mit welchen Stolpersteinen muss man im Berufspraktikum rechnen?  
Stolpersteine gibt es bestimmt einige, aber ich persönlich finde, dass man sich das Lernpensum bzw. die Hausarbeiten (Projektarbeit/ Präsentationen) gut einteilen muss und ständig am Ball bleiben muss (Disziplin) durch eigenständiges/ häusliches Lernen.

Bitte beurteilen Sie die Theorie-Praxis-Verzahnung während Ihrer Ausbildung auf einer Skala von 0-10 (0=nicht vorhanden, 10=es könnte nicht besser sein)!
8 - Ich hätte mir persönlich mehr betreute Praxistage gewünscht.

Beschreiben Sie die drei prägendsten Erlebnisse/Denkanstösse/Begegnungen während Ihrer Ausbildung!
1 - Unsere Klasse:  Besonders meine Kommilitonin Vanina Brandon-Beierle - wir haben uns immer gegenseitig bestärkt und gepusht! :-)
2 - Die Praktika: Wunderbare Einblicke in verschiedene Fachbereiche
3 – Das Berufspraktikum: Unser Projekt "Pizza-Kuchen-Fidibus" - Ein unvergessliches Erlebnis mit einer umwerfenden Gruppe!

Wie sieht Ihre berufliche Zukunft aus?
Ich hatte mehrere Berufsangebote. Aber ich freue mich so sehr, dass ich in der Kita, in welcher ich das Berufspraktikum absolviert habe, bleiben darf.

Welche Frage hätte ich Ihnen noch stellen sollen?
War es die richtige Entscheidung in Ihrem Leben, diesen großen Schritt zu wagen?
Definitiv “JA“! Es lohnt sich, auch als "älteres Semester" neue Wege zu gehen! Es war und ist Futter für Geist und Körper und hat mir gezeigt, dass es für Wünsche und Träume nie zu spät ist!

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