Wandertag auf der Jugendfarm Pfingstweide

Am 09.10.2023 ist unsere Klasse, die BVI 2A auf die Jugendfarm Pfingstweide gegangen. Wir haben uns zusammen mit unserer Klassenlehrerin Frau Feickert und der Schulsozialarbeitern Frau Nowocien um 08.00 Uhr in der Schule am Klassenzimmer getroffen. Als alle da waren, sind wir gemeinsam zum Berliner Platz gelaulen, mit der 7 bis Oppau Endhaltestelle (BASF Tor 12-13) gefahren und haben anschließend 12 Minuten aul den Bus (87) gewartet. An der Haltestelle Pfingstweide Zentrum sind wir ausgestiegen und 8 Minuten zur Jugendfarm gelaufen.

Als wir an der Jugendfarm angekommen sind, wurden wir von Ewa (die dort arbeitet) reingelassen, begrüßt und herumgeführt, Ewa hat uns erzählt, dass Sie dort von Mittwoch. bis Samstag Kinder und Jugendliche ım Alter von 6-16 Jahre betreuen. Danach hat sie uns erklärt was sie dort alles machen, anbieten und was wir während unseres Aufenthaltes beachten mässen.

Zu Beginn des Rundganges wurde uns der Saftladen gezeigt, in dem man sich zu normalen Ölfnungszeiten (Mittwoch bis Samstag) etwas zu trinken und zu essen kaulen kann. Als Nächstes hat uns Ewa gezeigt, wo die Toiletten sind und wo wir unsere Taschen abstellen können. Nachdem wir unsere Taschen abgestellt haften, haben wir den freien Aufentaltsraum und andere Räume , wie die Küche und die Werkstadt besichtigt. Anschließend waren wir im Garten und haben an verschiedenen Kräutern gerochen. Nach dem Garten sind wir über olen Spielplatz zum Baubereich und danach zu den verschiedenen Tieren gegangen.

Zuerst waren wir am Hühnerstall und dann bei den Eseln. Danach haben wir die Schildkroten in ihrem Gehege gesucht. Nachdem wir eine gefunden hatten, sind wir weiter zu den Schafen gegangen, die dann auch freigelassen wurden. Danach sind wir noch bei den Pferden, Hasen und Meerschweinchen vorbeigegangen, haben die Katze gesehen und
konnten die Hühner und Schafe füttern.

Wir durften uns dann selbst beschäftigen, bis wir uns um 12.00 Uhr mit Frau Feickert und Frau Nowocien getroffen haben. Wir sind dann noch einmal gemeinsam über die Farm gelaufen und anschließend zurück zur Schule gefahren.

Wir fanden den Tag sehr schön und freuen uns, dass die Jugendfarm extra für uns aufgemacht hat.

Johanna Slıwa (BVJ 23 A)

Besuch der Probe des Ensemble Colourage, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen

Das Ensemble Colourage, welches in Ludwigshafen an der Deutschen Staatsphilharmonie regelmäßig probt, hat in Verbindung mit der Auszeichnung „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“, die Patenschaft für die Anna-Freud-Schule übernommen. Entstanden ist das Ensemble in Kooperation mit der Orientalischen Musikakademie Mannheim und der Popakademie Baden-Württemberg. Die Musiker:innen bewegen sich stilistisch zwischen europäischer Klassik und verschiedenen Musiktraditionen des Nahen Ostens. Gemeinsam erkunden sie die Möglichkeiten des musikalischen Zusammenspiels, um die Stärken der unterschiedlichen Kulturen zu einem gemeinsamen Ganzen zu verbinden.

Die Schüler:innen der beiden BVJ Klassen D und E der Anna-Freud-Schule, durften bei einer der Proben des Ensembles Colourage dabei sein. Um 10 Uhr war Treffpunkt vor der Philharmonie. Die Schüler:innen waren extrem gespannt auf dieses Ereignis. André Uelner, Agent für Diversitätsentwicklung ­­– Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, nahm sie in Empfang und zusammen erkundeten sie das sogenannte „Klangreich“, einen Nebenraum der Philharmonie, in dem alle Orchesterinstrumente und die dazugehörenden Musiker an der Wand präsentiert werden. Das war schon sehr beeindruckend.

Im Klangreich erklärte Herr Uelner ihnen jedes Instrument und seine Verwendung sowie die Arbeit des Ensembles. Er nahm sich viel Zeit um alle Fragen der Schüler:innen zu beantworten. Danach durften sie live bei der Probe des Ensembles dabei sein. Innerhalb der Probe, gab es die Möglichkeit mit den Musiker:innen in Dialog zu treten, was auch reichlich genutzt wurde. Es war ein fantastisches und ausdruckstarkes Klangerlebnis. Die Schüler:innen waren sehr begeistert von der außergewöhnlichen Musik – gab es doch jede Menge bekannte Klänge aus ihren jeweils eigenen Kulturen.

Bei der Planung des Probenbesuchs, entstand die Idee, das Gehörte anschließend künstlerisch darzustellen. Herr Uelner schickte uns zwei Probeaufnahmen des Ensembles.
Diese Aufnahmen haben die Schüler:innen dann im Kunstunterricht  bei der Gestaltung ihrer Kunstwerke im Hintergrund gehört. Es war eine ganz neue Erfahrung für alle, sich künstlerisch zur Musik auszudrücken, und es benötigte eine große Portion Mut und Zuspruch. Das hat sich aber sehr gelohnt. Es entstanden überraschende Ergebnisse und außergewöhnliche Klangbilder.

Margitta Sanz-Janssen

Die Klangbilder der Schüler:innen

Coronainfektion, wie sieht die Arbeit der Intensivpflege im Alltag aus?

Information und Bericht Frau Voigt (Intensivpflege, Krankenhaus Weinheim) am 14.01.22

Alle unsere Schüler*innen sowie Lehrkräfte sind seit zwei Jahren mit dem Thema „Corona“ konfrontiert. Es sind verschiedene Meinungen, verschiedene Erfahrungen, verschiedene Fragen, die immer wieder auftreten, und an diesem Tag in einem fachlichen Gespräch mit unserer Referentin, Frau Voigt, Intensivpflegekraft im Krankenhaus Weinheim, geklärt werden können.

Frau Voigt hat die Coronasituation aus der pflegerischen Perspektive gezeigt. Die täglichen Herausforderungen, sowie physische und körperliche Belastungen in diesem Beruf, vor allem auf einer Intensivstation, wurden in einem persönlichen Gespräch aber auch mittels PowerPoint Präsentation und mitgebrachter Utensilien dargestellt. Auch praktische Erfahrungen wurden gesammelt- so durften zwei Schülerinnen der BVJ Klasse eine tägliche Schutzausrüstung, bestehend aus Schutzkittel, Mundschutz, Haube, Schutzbrille und Einmalhandschuhen, ausprobieren. Zusätzlich hatte Frau Voigt alle Medikamente, die an einem Tag pro Patient benötigt werden, zeigte und erklärte diese.

Hingewiesen wurde auch auf die enormen Kosten, die pro Behandlungstag eines Covidpatienten auf einer Intensivstation anfallen.

In der Veranstaltung wurden ebenso weitere zahlreiche Materialien zum Thema zur Verfügung gestellt, wie z.B. Sauerstoffmaske, Sauerstoffbrille, arterielle Nadel, Blasendauerkatheter, Beatmungstubus.

In der Reflexion brachten die Schüler*innen deutlich zum Ausdruck, dass viele Sachen einfach „erschreckend“ seien und die Arbeit in der Pflege mehr wertgeschätzt sein sollte. Eine Schülerin war bereits selbst als Patientin auf Intensivstation, deshalb konnte der Bericht auf Grund eigener Erfahrungen bestätigt werden. Zudem konnten Realität und Mythos in Bezug auf Corona getrennt werden.

Edwin Fath und Olga Imo

BOMO - Berufsorientierungsmobil der Handwerkskammer zu Besuch an der Anna-Freud-Schule

Nach den Winterferien war die Handwerkskammer für zwei Tage mit ihrem Berufsorientierungsmobil, kurz BoMo zu Gast an der Anna-Freud Schule.

Berufsorientierung direkt auf dem Schulhof! Ein Kleinbus – vollgepackt mit Zukunft! Mit im Gepäck hatten Frau Fornaro und ihr Kollege aus Landau verschiedene spannende Mitmach-Aktionen, sowie zahlreiche Informationen zu den 130 Ausbildungsberufen im Handwerk. 

An den verschiedenen Stationen konnten die Schülerin*innen einen kleinen Einblick erhalten, welche Fertigkeiten im Handwerk benötigt werden und diese gleich testen. Durch die Beratungsgespräche erfuhren unsere Schüler*innen, dass es sich im Handwerk nicht nur um eine reine Männersache dreht, sondern unter den 130 Ausbildungsberufen es auch viele interessante und attraktive Bereiche für junge Frauen gibt. Direkt vor Ort konnten die Schülerin*innen von Frau Fornaro Kontaktdaten von Firmen erhalten, die aktuell Auszubildende suchen.

Ziel der Veranstaltung war es Berührungsängste zum Handwerk abzubauen und vor allem den Kontakt zwischen unseren Schüler*innen und der Handwerkskammer, Frau Fornaro herzustellen.

Mit ihrem Programm „Coach für betriebliche Ausbildung“ bietet die HWK eine tolle Unterstützung für Ausbildungssuchende an. Durch dieses Programm können die Schüler*innen von der Praktiksuche, Bewerbungsschreiben bis hin zur Ausbildungsplatzsuche betreut werden. Auch noch während der Ausbildung können die Jugendlichen durch den „HWK-Coach“ begleitet und unterstützt werden.

An der Berufsorientierung durch die Handwerkskammer haben alle unser BVJ, BF I und BF II Klassen teilgenommen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Fornaro und ihrem Kollegen, dass Sie uns bei winterlichen Temperaturen besucht haben und einer Vielzahl an Schüler*innen das Handwerk ein Stück näherbringen konnten.

Schulsozialarbeit
Tanja Riegger und Shilan Dewitz