Projekt "Schüler unterrichten Schüler"

My favourite animal is a lion

Am 30.Juni 2016 konnten die Schüler/-innen der beiden Englisch-Grundkurse der Jahrgangsstufe 12 ihre Englischkenntnisse einmal aus einem ganz neuen Blickwinkel erleben. Einen Tag lang gaben sie Drittklässlern der Woogbachgrundschule in Speyer Englischunterricht. Das Thema dieses Englisch-Projekttages war „Animals“.

Die Grundidee dieses Projekts ist es, dass die teilnehmenden Schüler/-innen sich auf andere Art mit der englischen Sprache auseinandersetzen und gleichzeitig erworbenes Wissen aus Fächern des sozialen Schwerpunktes der BBS SGH, wie Pädagogik und Psychologie, anwenden können. Bei dem Projekt steht nicht die möglichst flüssige Kommunikation auf Englisch im Vordergrund, sondern die 12-Klässler/-innen beschäftigen sich in erster Linie damit, wie man am besten einzelne Wörter und einfache Sätze an 8- bzw. 9-jährige Lerner vermitteln kann. Dabei sind weniger fortgeschrittene Englischkenntnisse, als vielmehr pädagogisches Geschick gefragt.

Die Grundschule stellte für diesen Englisch-Projekttag eine komplette Klassenstufe - dieses Jahr waren es fünf dritte Klassen - für die Zeit von 8:45 bis 12:05 Uhr frei. Die Kooperation mit der Woogbachgrundschule Speyer wurde vor zwei Jahren von Frau Heisel ins Leben gerufen und dieses Jahr von den Fachlehrern Christian Horn und Juliane Schmid betreut.

Bevor die 12-Klässler/-innen der BBS SGH jedoch vor die Drittklässler traten, waren zunächst eine detaillierte Planung und die Vorbereitung der Materialien erforderlich. Die Schüler/innen erstellten in Gruppen von sechs bis acht einen Verlaufsplan ihres Vormittags und formulierten die Ziele, die sie erreichen wollten. Dabei waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Einige Gruppen planten Bewegungsspiele ein, wie das berühmte Spiel „Obstsalat“ mit Tiernamen, andere machten Hörübungen mit Tiergeräuschen, bastelten Masken, spielten ein Tier-Memory oder sangen ein Lied. Die meisten Gruppen unterteilten das Themengebiet „Animals“ in verschiedene Lebensbereiche der Tiere, wie Bauernhof-Tiere, Wassertiere, Waldtiere oder Tiere, die in Afrika leben.

Jede Gruppe stellte ihren geplanten Ablauf den anderen Schüler/-innen mittels einer Präsentation vor und hatte somit die Gelegenheit, Feedback der Mitschüler/-innen und der Lehrer einzuholen. Gleichzeitig dienten die Präsentationen den anderen Gruppen zur Inspiration und boten Anlass zur Kommunikation untereinander. Neuralgische Stellen bei der Planung und später auch bei der Durchführung waren das Zeitmanagement und eine adäquate Balance der Methoden. Bedacht werden musste vor allem, dass Grundschüler eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne haben und bei den Bewegungsspielen in der Regel sehr starke Unruhe ausbricht. So passten einige Gruppen ihren Ablauf spontan an die Klassen an, und bauten nach einer lebhaften Phase wieder eine konzentrierte Phase mit Arbeitsblättern ein.

Am Ende eines spannenden Tages waren sich bei der Abschlussevaluation alle Gruppen einig, dass der Englisch-Projekttag Spaß gemacht hatte und ihre Schützlinge etwas Neues dazugelernt hätten. Das Feedback von Seiten der Grundschüler war außerordentlich positiv! Sie hatten dem Englisch-Projekttag schon viele Wochen sehnsüchtig entgegengefiebert und wollten am liebsten im nächsten Jahr wieder mitmachen. Die 12-Klässler empfanden die Erfahrung ebenfalls als große Bereicherung, da sie sich durch diesen Perspektivenwechsel zum ersten Mal ein reelles Bild vom Beruf des Lehrers machen konnten. Viele waren erstaunt darüber, wie viel Arbeit und Planung in ein paar einfach wirkenden Schulstunden steckt, jedoch auch darüber, wie viel Spaß die Arbeit mit den Schüler/-innen trotz der Anstrengung machen kann. Somit ist das Projekt „Schüler unterrichten Schüler“ auch ein wichtiger Beitrag zur Berufsorientierung in der Jahrgangsstufe 12.

Juliane Schmid

Erfahrungsberichte der Schüler

Gruppe 2: Milena Schmidt, Hanna Manß, Tina Reich, Carolin Spoor und Bianca Seiler

Wie die vorherigen 12er haben auch wir einen Unterrichtstag (am 30.06.2016) zum Thema „pets and animals“ mit dem Englisch Grundkurs bei Frau Schmid vorbereitet. Zusammen mit der Klasse 3e der Woogbachgrundschule in Speyer haben wir einen interessanten Tag verbracht.

Zu Beginn machten wir einen Stuhlkreis mit Vorstellungsrunde, die zur Auflockerung der Atmosphäre beitrug. Danach war es Zeit für ein gesundes Frühstück und eine Pause. Weiter ging es mit dem Erarbeiten der Tiernamen auf Englisch, die wir an der Tafel sammelten. Zum Erlernen der richtigen Aussprache sollten die Kinder die Tiernamen im Chor nachsprechen. Als passende Übung spielten wir den Schülern unterschiedliche Tiergeräusche vor, die sie dann den richtigen Tiernamen zuordnen mussten. Zur Festigung des erlernten Wissens bearbeiteten die Kinder diverse Arbeitsblätter mit großer Freude. Danach kam die zweite Pause, in der sich die Schüler auf dem Pausenhof austoben konnten. Nach der Pause war wieder konzentriertes Arbeiten möglich. Wir sangen das Lied „Old MacDonald had a farm“, welches den Kindern viel Spaß bereitete. Als Festigung des neu erlernten Wissens spielten wir ein selbstentworfenes Tiermemory, das mit großer Begeisterung gespielt wurde. Zum Abschied bekamen die Schüler Tierkekse. Außerdem bekamen wir ein Feedback, welches nur positiv ausfiel.

Dieser Tag hat uns einen Einblick in den Beruf der Grundschullehrerein gegeben. Für einige war der Tag hilfreich bei der Berufsentscheidung. Uns hat der Tag sehr gefallen, da wir positiv von dem Engagement der Kinder überrascht waren.  Auch unser Zeitmanagement hat sehr gut funktioniert. Für uns war es eine schöne Erfahrung und wir hoffen, dass dieses Projekt in den kommenden Jahren auch stattfinden kann.


Gruppe 4: Jacqueline, Melanie, Janina, Nete, Laura, Anna P., Christine und Katharina

Wir haben am 30.06.2016 die Woogbachgrundschule in Speyer besucht, um dort einen Vormittag den Englischunterricht einer 3. Klasse zu leiten. Hierzu konzipierten wir einen Unterrichtstag zu dem Thema „animals“.

Um die Kinder besser kennenzulernen, führten wir zuerst ein Kennenlernspiel durch, bei dem jeder Schüler zusätzlich zu seinem Namen, auch ihm bereits bekannte Tiere nennen musste. Darauf folgte ein Arbeitsblatt, welches die zuvor genannten Tiernamen in der englischen Sprache festigen sollte. Danach spielten wir eine abgeänderte Form von Obstsalat, bei der jedem Schüler statt einer Obstsorte ein bestimmtes Tier zugeordnet wurde.

Nach der 1. Pause bearbeiteten die Kinder noch ein weiteres Arbeitsblatt und danach spielten wir mit ihnen das Spiel Menschenmemory auf dem Schulhof im Freien. Nach dieser kurzen Auflockerungsphase machten die Kinder erneut ein Arbeitsblatt, welches ebenfalls zur Verinnerlichung der neu gelernten Wörter beitragen sollte. Nach der 2. Pause teilten wir die Kinder in zwei Gruppen ein und spielten mit ihnen Activity mit englischen Tiernamen.

Die Kinder haben die Arbeitsblätter mit hoher Konzentration bearbeitet. Bei den Spielen hingegen packte sie oft die Motivation zu gewinnen, wodurch der Lautstärkepegel stark anstieg. Insgesamt war der Tag jedoch sehr lustig und hat uns allen sehr gute Einblicke in den Beruf des Lehrers verschafft.

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Abiturzeugnisse 2016 an der BBS SGH übergeben

Ortsvorsteher Christoph Heller überreicht Urkunden und Preise

Die BBS SGH führte am 08.07.2016 erstmals ihre Abiturfeier für das Berufliche Gymnasium für Gesundheit und Soziales im Julius-Hetterich-Saal in Ludwigshafen-Maudach durch. Nach der Rede und der Abiturzeugnisübergabe durch den Schulleiter, OStD Detlef Krammes, an die 40 erfolgreichen Abiturienten überreichte der Ortvorsteher von Ludwigshafen-Süd/Mitte, in dessen Stadtteil das Berufliche Gymnasium seinen Standort hat, in seiner Eigenschaft als Fördervereinsvorsitzender des Fördervereins der BBS SGH eine Vielzahl von Urkunden und Buchpreisen.

Die Urkunde der Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse für das beste Abitur und damit für besondere Leistungen erhielten in diesem Jahr erstmals zwei Schülerinnen. Anna Schork und Anna-Lena Weiske erreichten beide den gleichen Abiturschnitt. Christoph Heller überreichte den beiden Schülerinnen daneben erstmals auch eine Urkunde des Ortsvorstehers von Ludwigshafen-Süd/Mitte für die besonderen Leistungen im Abitur in Verbindung mit einer nachgewiesenen hervorragenden beruflichen Fachkompetenz im Berufsfeld Sozialwesen und Gesundheit. Zusätzlich erhielten beide jeweils noch einen Buchpreis vom Förderverein.

Für besondere Leistungen zeichnete der Vorsitzende Christoph Heller mit den Urkunden und den Buchpreisen des Fördervereins der BBS SGH folgende Schülerinnen und Schüler aus:

Janina Knauth (Leistungskurs Deutsch I)
Lionel Piegsda (Leistungskurs Deutsch II)
Mark Reinholz (Leistungskurs Englisch)
Anna Schork (Leistungskurs Gesundheit 1)
Katinka Letschert (Leistungskurs Gesundheit 2)
Maike Seiberth (Leistungskurs Pädagogik)
Anna-Lena Weiske (Leistungskurs Psychologie 1)
Johannes Frey (Leistungskurs Psychologie 2)

Weitere Preise erhielten vom Ortsvorsteher Ludwigshafen-Süd/Mitte:

Philip Karst (Pierre-de-Coubertin-Abiturpreis vom Landessportbund Rheinland-Pfalz)
Lionel Piegsda (Sozialpreis des Ministeriums).     

Mit einer Rede des Fördervereinsvorsitzenden Christoph Heller endete der formelle Teil der Abiturfeier 2016 des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales und ging in eine von den Schülern gestaltete Abiturfeier über, welche von Maike Seiberth und Lionel Piegsda humorvoll moderiert wurde.

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Chemieunterricht mal anders

Ein Besuch im Schülerlabor der BASF

Auch dieses Mal nutzten wir die Möglichkeit mit den Schülern des BGY der 11. Jahrgangsstufe die Schülerlabore der BASF zu besuchen. Da pro Besuch nur maximal 24 Schüler betreut werden können, wurden die 2 Klassen auf 3 Gruppen verteilt. Am 13.6, 15.6 und 16.6.2016 war es dann soweit, im Rahmen des Chemieunterrichts trafen sich die Schüler des BGY 11 a + b um 8:15 Uhr in der AWETA der BASF. Alle Schüler erschienen pünktlich zu diesem Termin, so dass wir ohne Zeitverzögerung von der Mitarbeiterin des Schülerlabors abgeholt werden konnten.

Zunächst wurden wir in den Seminarraum geführt. Hier gab es erst eine historische Einführung in die Gründung und Entwicklung der BASF. Nachdem auch die sicherheitsrelevanten Fragen geklärt waren, ging es ins Labor. Den Schülern wurden Kittel und Schutzbrillen zur Verfügung gestellt, wodurch sie gleich wie junge wissenschaftliche Studenten wirkten.
Im Labor wurden die Schüler noch kurz informiert, wo sie Chemikalien und Glasgeräte finden können und dann ging es auch schon los. Alle Schüler erhielten genaue Versuchsanleitungen. Das Thema dieses Besuchs war Elektrochemie. Die Theorie dazu war vorher das Unterrichtsthema gewesen. Nun konnten die Schüler überprüfen, ob die Theorie sich tatsächlich in Versuchen nachweisen ließ.

Sie führten eine Fällungsreihe durch. Es war beeindruckend zu sehen, wie bei Zugabe eines Kupferstücks in eine farblose Silbernitratlösung, sich die Lösung blau färbte und statt Kupfer auf plötzlich reines Silber vorlag.
Weitere Versuche waren das Herstellen einer Normalwasserstoffelektrode, einer Lithium-Batterie, eines Lithiumakkumulators, einer Voltasäule und die Messung einer Spannungsreihe. Tatsächlich gelang es Schülern, mit ihren Batterien kleine Motoren in Bewegung zu versetzen, ein echtes Erfolgserlebnis.
Der Besuch im Schülerlabor ermöglicht es mir als Lehrer, den Schülern zu zeigen, dass die Theorie tatsächlich mit der Praxis zusammenpasst. Die BASF hat dazu eine Reihe von Versuchen auch zu anderen Themen zusammengestellt, die genau zum Lehrplan passen.

Karin Thesing

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Abitur 2016 im Beruflichen Gymnasium

Schulleiter eröffnet schriftliche Abiturprüfung 2016

Auch in diesem Jahr kamen unsere Gymnasiasten mit einer inneren Spannung zu ihrer schriftlichen Abiturprüfung. Allein die Frage, was wird in diesem Jahr in unseren Leistungskursen in der Abiturprüfung gefordert, beschäftigte die Schüler im Vorfeld ihrer schriftlichen Prüfung wieder emotional sehr.

Wie in den vergangenen Jahren eröffnete der Schulleiter OStD Detlef Krammes als Leiter der Abiturprüfungskommission die Abiturprüfung. Seine Frage, ob die Schüler physisch und psychisch in der Lage seien, die schriftliche Abiturprüfung abzulegen, machte den besonderen Stellenwert dieser Prüfung in dem Leben eines Schülers deutlich, weil diese Frage bei normalen Kursarbeiten so nicht gestellt wurde. Die sich anschließenden Hinweise auf den § 29 der Abiturprüfungsordnung bzgl. des Täuschungshandeln und des ordnungswidrigen Verhaltens ließen sogar einen Kontext entstehen, der für die Schüler außergewöhnlich war und für die Schüler die gegebene Situation als bedeutend erfahren ließ. Allein diese formalen Rahmenbedingungen machten deutlich, dass diese schriftlichen Arbeiten nicht mit den normalen Leistungskursarbeiten zu vergleichen waren. Die Anwesenheit des Oberstufenleiters Herrn Thomas Klein, die persönliche Anwesenheit des Schulleiters und die Anwesenheit der täglich wechselnden Aufsichten ließen eine Situation entstehen, die emotiv deutlich machte, dass diese Prüfung eine besondere abschließende Leistungsfeststellung für diesen Bildungsgang des beruflichen Gymnasiums mit der Ausrichtung „Gesundheit und Soziales“ darstellt.

Der Beginn der Eröffnungsveranstaltung fand jedoch nicht mit der einfachen Ausgabe der schriftlichen Abituraufgaben statt. Nein, der Schulleiter OStD Detlef Krammes führte die Schüler mit täglich wechselnden Faust I- und Faust II-Zitaten in eine Stimmung des Zuhörens. Die von ihm des Weiteren ausgesuchten und abschließenden Zitate, Sprüche, Aphorismen und Weisheiten von verschiedenen Autoren zum Thema Erfolg ließen ein Umfeld vor der Prüfung entstehen, das in gewisser Weise beruhigend auf die angespannten Nerven wirkte. Damit entstand sogar an den schriftlichen Abiturprüfungsterminen eine fast feierliche Stimmung, die der Prüfungssituation einen besonderen Rahmen und eine besondere Note gab.

Die vom Schulleiter verwendeten Zitate schafften bei den Schülern nicht nur eine Drosslung der inneren Anspannung, sie trugen auch dazu bei, dass vor der schriftlichen Abiturprüfung eine gewisse Ausgeglichenheit bei den Schülern entstand und sich die Angst vor der zu erfolgenden schriftlichen Leistung nachhaltig reduzierte. Nach dem Verlust der Angst vor der Prüfung und der entstanden inneren Ruhe forderte der Schulleiter eine Mitschülerin auf, das Kuvert des versiegelten Abiturprüfungsumschlages zu öffnen. In dieser Phase erhielten die Schüler nun vom Oberstufenleiter und die jeweils eingeteilten Aufsichten die vom Ministerium bestimmten Prüfungsarbeiten und das Prüfungspapier.

Mit der Ausgabe dieser Unterlagen und dem daran sich anschließenden Uhrenvergleich und die Festlegung des Abgabezeitpunktes durch den Schulleiter begannen die Schüler dann die kognitiven Auseinandersetzungen mit den gestellten und vom Ministerium genehmigten Abiturthemen.

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07.04.2016 Inklusiver Begegnungstag an der BBS SGH

Schüler des beruflichen Gymnasiums und der Heilerziehungspflege gestalten einen Tag der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.

Zu dem Bericht und den Bildern.

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Tagesexkursion nach Straßburg – 25.01.2016

Französischkurse BGY 11,12 und 13

Am 25.01.2016 machten wir uns um 8.00 Uhr morgens mit einem angemieteten Bus auf, um in das nur zwei Stunden entfernte französische Straßburg zu fahren. Zunächst besichtigten wir das Europäische Parlament. Die Schülerinnen und Schüler interessierten sich sehr für das, was die Gruppenleiterin uns mit einem netten französischen Akzent in deutscher Sprache zu berichten hatte. Einige zeigten auch Interesse für mögliche berufliche Perspektiven, die das Europäische Parlament zu bieten hat (z.B. Dolmetscher/in). Die Architektur des Parlaments mit seinen offenen Terrassen, der runden Form und der
Glasfront begeisterten die Teilnehmer.

Der Bus brachte uns danach in die historische Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Zunächst besichtigten wir die Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg, die das Herz der Altstadt ist. Die SchülerInnen staunten nicht schlecht, als sie dieses mächtige Bauwerk erblickten, das sich erhaben über die Dächer der Grenzstadt erstreckt, das mit seiner charakteristischen asymmetrischen Form das Wahrzeichen des Elsass ist und bei guten Verhältnissen von den Vogesen und vom Schwarzwald aus zu sehen ist. Mit Selfie-Sticks – hier auch mal von mir getestet – machten sich die SchülerInnen dann in Kleingruppen auf, um sich zu stärken und die Stadt mit Aufgaben unsicher zu machen, die ich ihnen zur Übung der mündlichen Kommunikationsfähigkeit gegeben habe. Die Gruppen mussten zwei verschiedene Personen ansprechen und einige Interviewfragen auf Französisch stellen, die einen kleinen Dialog ermöglichen. Als Beweis sollten natürlich ebenfalls Selfies gemacht werden, die im Nachhinein im Unterricht präsentiert wurden.

Der Tag endete mit einer gemeinsamen Bootsfahrt durch die malerische Stadt, die die Tagesexkursion wunderbar abrundete. Hier konnte nicht zuletzt die deutsch-französische Geschichte Straßburgs, die sich durch die Architektur äußert, bestaunt werden.  Den AudioGuide konnte man neben üblichen Sprachen wie deutsch, französisch und englisch auch in elsässisch hören, was dem Pfälzischen ziemlich ähnlich ist und den einen oder anderen von uns belustigte.

J. Stykow (Französischlehrer)

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