Berufsorientierungswoche – Einblicke in die Berufswelt
In der Woche vom 28.09. bis zum 02.10.26 bietet die Berufsorientierungswoche Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Gelegenheit, die Arbeitswelt hautnah kennenzulernen und erste Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern zu sammeln. Sie erhalten Einblicke in unterschiedliche Betriebe, lernen verschiedene Berufe kennen und erfahren, welche Aufgaben, Anforderungen und Abläufe den jeweiligen Arbeitsalltag prägen.
Die Woche war gefüllt mit verschiedenen Aktionen. So gab es nicht nur zwei Exkursionstage, in denen verschiedene Unternehmen und Betriebe besucht werden konnten, sondern die Berufsorientierungswoche war für die Schülerinnen und Schüler der BVJ- und BF1-Klassen sehr vielfältig gestaltet. So organisierten engagierte Lehrkräfte um das BO-Team verschiedene Betrieberallys und Berufsparcoure. Die VR-Brillen kamen zum Einsatz, Berufsmappen wurden bearbeitet und mit den Klassenlehrkräften reflektiert und der Berufeescape rundete die ganze Woche ab. Dabei gab es währen der ganzen Woche Einblicke in soziale, kaufmännische und gewerbliche Berufe – von der Altenpflege, hin zum Verkauf, weiterhin zur Schlosserei und wieder zurück zur Informatik. Über 100 verschiedene Berufe wurden auf unterschiedliche Art und Weise vorgestellt. Über 30 Betriebe und Unternehmen haben an der Berufsorientierungswoche teilgenommen und uns unterstützt.
Durch das aktive Mitwirken und Beobachten vor Ort können die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Interessen und Stärken besser einschätzen. Sie lernen betriebliche Strukturen kennen, erleben die Zusammenarbeit im Team und bekommen einen Eindruck davon, welche Verantwortung und Herausforderungen mit verschiedenen Tätigkeiten verbunden sind. Diese Erfahrungen können ihnen dabei helfen, ihre beruflichen Vorstellungen zu entwickeln, mögliche Zukunftsperspektiven zu entdecken und vielleicht sogar eine erste Entscheidung für einen bestimmten Beruf zu treffen.
Auch für die Lehrkräfte ist die Berufsorientierungswoche ein großer Gewinn. Sie erhalten die Möglichkeit, die Lebens- und Arbeitswelt ihrer Schülerinnen und Schüler besser kennenzulernen und wertvolle Kontakte zu regionalen Betrieben zu knüpfen. Die Einblicke in die betriebliche Praxis schaffen neue Anknüpfungspunkte für den Unterricht und ermöglichen es, schulische Inhalte stärker mit der Berufswelt zu verbinden. Schön zu sehen sind auch Momente, in denen Jugendliche aus ihrer Komfortzone herausgelockt werden und Berufe kennenlernen, die sie nicht „auf dem Schirm“ hatten.
Insgesamt ist die Berufsorientierungswoche eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten. Sie unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei ihrer beruflichen Orientierung, fördert den Austausch zwischen Schule und Arbeitswelt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung auf das spätere Berufsleben.
Geschrieben von Haluk Yumurtaci
Bericht über die Kinoveranstaltung „Jugendfilmtage Suchtprävention“
Am Montag, den 8. September 2025, nahmen die Schülerinnen und Schüler aus dem BVJ und der BF 1 an einer besonderen Kinoveranstaltung im Lux-Kino in Frankenthal teil. Im Rahmen der Jugendfilmtage zur Suchtprävention drehte sich alles um die Themen Konsum, Gruppendruck, Risikoverhalten und den gesunden Umgang mit Suchtmitteln.
Die Veranstaltung wurde von den Regionalen Arbeitskreisen Suchtprävention der Regionen Frankenthal und Ludwigshafen organisiert. Ziel der Filmtage war es, Jugendliche und junge Erwachsene für riskantes Verhalten zu sensibilisieren und ihnen Strategien für einen verantwortungsvollen Umgang mit Risiken und Konsum aufzuzeigen.
Zu Beginn wurden verschiedene Kurzfilme gezeigt, die die Jugendlichen auf eindrucksvolle Weise mit den Themen Konsum, Dazugehören und Abgrenzung konfrontierten. Im Anschluss daran erhielten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, die Inhalte in interaktiven Workshops zu vertiefen.
Besonders spannend war für viele die Möglichkeit, in Kleingruppen eigene Erfahrungen mit sogenannten Promillebrillen zu machen und dadurch die Wirkung von Alkohol realistisch nachzuempfinden. Auch praktische Übungen zur Ersten Hilfe, wie das Einüben der stabilen Seitenlage, wurden durchgeführt. Dabei konnten die Jugendlichen ihr Wissen erweitern und durch eigenes Tun Sicherheit gewinnen.
Darüber hinaus gab es Raum für Reflexion und Austausch: Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, ihre eigenen Erfahrungen und Haltungen zum Thema Konsum und Risiko im Gespräch zu reflektieren und neue Perspektiven kennenzulernen.
Häuselmann, Turgut, Zietlow
Bericht zum Besuch von Frau Grüner vom Selbsthilfeverein KISS
Am 04.12.24 war Frau Grüner in zwei BF1GP-Klassen zu Besuch. Sie war der Einladung von Fr. Pfister gefolgt, um die Schüler*innen über Selbstfürsorge zu sensibilisieren und über die Arbeit von Selbsthilfegruppen zu informieren. Die Veranstaltung war für die Jugendlichen sowohl lehrreich als auch motivierend, da Frau Grüner einige Impulse zur Reflexion und Selbsthilfeentwicklung vermittelte.
Zu Beginn stellte sie drei zentrale Fragen, die als in einer Blitzlicht-Runde als Grundlage für den weiteren Austausch dienten:
- Wer bin Ich?
- Was mache ich nach der Schule?
- Was macht mich aus?
Diese Fragen sollten die Teilnehmer dazu anregen, sich mit ihrer eigenen Identität, ihren Zielen und ihrem Alltag auseinandersetzen. Frau Grüner erklärte, dass es wichtig sei sich selbst immer wieder bewusst wahrzunehmen und sich zu verdeutlichen, welche machen Werte, Träume und Eigenschaften ein Mensch ausmachen. Sie ermutigte die Teilnehmer ihre Antworten in der Klasse zu teilen und sich dabei auch die Zeit zu nehmen, über Herausforderungen und Chancen ihres Lebens nachzudenken.
Die Frage „Was mache ich nach der Schule?“ regte die Lerngruppe nicht nur zum Wiedergeben ihres Nachmittags an, sondern auch an die langfristige Zukunftsplanung. Frau Grüner verdeutliche an dieser Stelle mehrfach, dass Hobbys, eigene Interessen und soziale Kontakte hilfreich sind um ein erfülltes, zufriedenes Leben zu führen.
Sie betonte, dass jede Aktivität, die Freude bereitet oder der persönlichen Entwicklung dient, wertvoll ist- sei es Sport, künstlerisches Engagement oder ehrenamtliche Arbeit.
Mit der Fragestellung „Was macht mich aus?" forderte Fr. Grüner die Teilnehmer auf, über ihre Stärken, Talente und besonderen Eigenschaften nachzudenken. Viele der Schüler*innen sind sich ihrer Fähigkeiten oft gar nicht bewusst oder unterschätzten sich. Sie zeigte Wege auf, wie man mehr Selbstbewusstsein entwickeln kann und warum es wichtig ist, sich seiner Einzigartigkeit bewusst zu werden. Sie erklärte den Jugendlichen, dass Selbstfürsorge nicht mit Egoismus zu verwechseln sei; im Gegenteil, nur wer für sich selbst gut sorgt kann auch für andere da sein.
Für den Fall, dass die Schüler*innen das Gefühl haben, dass ihre aktive Selbsthilfe nicht ausreicht, stellte Fr. Grüner die Möglichkeit vor, kostenlos und freiwillig, Selbsthilfegruppen zu besuchen.
Die Schüler*innen empfanden den Besuch als bereichernde Erfahrung: praxisnahe Tipps und tiefgründige Fragen regten zum Nachdenken über die persönliche Entwicklung und die eigene Selbstfürsorge an. Konkrete Ansätze inspirierten dazu das eigene Leben positiver und bewusster zu gestalten.
Katrin Pfister
BOMO - Berufsorientierungsmobil der Handwerkskammer zu Besuch an der Anna-Freud-Schule
Nach den Winterferien war die Handwerkskammer für zwei Tage mit ihrem Berufsorientierungsmobil, kurz BoMo zu Gast an der Anna-Freud Schule.
Berufsorientierung direkt auf dem Schulhof! Ein Kleinbus – vollgepackt mit Zukunft! Mit im Gepäck hatten Frau Fornaro und ihr Kollege aus Landau verschiedene spannende Mitmach-Aktionen, sowie zahlreiche Informationen zu den 130 Ausbildungsberufen im Handwerk.
An den verschiedenen Stationen konnten die Schülerin*innen einen kleinen Einblick erhalten, welche Fertigkeiten im Handwerk benötigt werden und diese gleich testen. Durch die Beratungsgespräche erfuhren unsere Schüler*innen, dass es sich im Handwerk nicht nur um eine reine Männersache dreht, sondern unter den 130 Ausbildungsberufen es auch viele interessante und attraktive Bereiche für junge Frauen gibt. Direkt vor Ort konnten die Schülerin*innen von Frau Fornaro Kontaktdaten von Firmen erhalten, die aktuell Auszubildende suchen.
Ziel der Veranstaltung war es Berührungsängste zum Handwerk abzubauen und vor allem den Kontakt zwischen unseren Schüler*innen und der Handwerkskammer, Frau Fornaro herzustellen.
Mit ihrem Programm „Coach für betriebliche Ausbildung“ bietet die HWK eine tolle Unterstützung für Ausbildungssuchende an. Durch dieses Programm können die Schüler*innen von der Praktiksuche, Bewerbungsschreiben bis hin zur Ausbildungsplatzsuche betreut werden. Auch noch während der Ausbildung können die Jugendlichen durch den „HWK-Coach“ begleitet und unterstützt werden.
An der Berufsorientierung durch die Handwerkskammer haben alle unser BVJ, BF I und BF II Klassen teilgenommen.
Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Fornaro und ihrem Kollegen, dass Sie uns bei winterlichen Temperaturen besucht haben und einer Vielzahl an Schüler*innen das Handwerk ein Stück näherbringen konnten.
Schulsozialarbeit
Tanja Riegger und Shilan Dewitz









